TOP Ö 10: Sachstandsbericht vom Gesundheitsamt zur Corona-Pandemie im Landkreis Oder-Spree

Herr Storek stellt den Geschäftsordnungsantrag die Sitzung des Ausschusses zu beenden. Er möchte, dass der TOP 10 auf die nächste Sitzung (27. April 2021) verschoben wird und auf eine der ersten Tagesordnungspunkte gesetzt wird.

 

ja: 3  enthalten: 0  nein: 8

mehrheitlich abgelehnt

 

 

Herr Dr. Saldaña-Handreck, Amtsleiter des Gesundheitsamtes stellt den Sachstandsbericht zur Corona-Pandemie im Landkreis Oder-Spree vor.

 

·         180 erfasste Erkrankte im Landkreis (7- Tage-Inzidenz = 52,6)

·         größeres Ausbruchsgeschehen in Kita Schöneiche ( insges. 11 Kinder+10 Eltern+3 MA angesteckt – Virus-Mutation) – heutige komplette Schließung

·         12 Virus Mutationen im LOS + die Anzahl der Personen in Kita Schöneiche

 

Fragen

 

Herr Dr. Mühlberg möchte gerne Informationen zum Testverfahren im Landkreis Oder-Spree haben, er fragt ob noch immer mit den PCR – Tests angewendet wird, obwohl damit keine Infektion nachgewiesen werden kann. Die Diagnostik um eine Viruserkrankung zu detektieren ist und bleibt der PCR – Test, so Herr Dr. Saldaña-Handreck. Der PCR– Test ist laut den Aussagen von Herr Dr. Saldaña-Handreck dafür nicht zulässig, sagt Herr Dr. Mühlberg. Herr Dr. Saldaña-Handreck schlägt vor diese fachliche Diskussion außerhalb dieses Ausschusses persönlich mit Herrn Dr. Mühlberg zu besprechen. Herr Dr. Mühlberg stimmt dem zu.

 

Frau Stahl möchte wissen, ob die Kinder, Eltern oder die Mitarbeiter aus der Kita in Schöneiche Symptome haben oder sogar jemand stationär behandelt werden muss. Des Weiteren wurde ihr zugetragen, dass das Krankenhauspersonal trotz positivem PCR – Test arbeiten gehen muss. In der Beantwortung der ersten Frage erklärt Herr Dr. Saldaña-Handreck, dass die Symptome bei der Erkrankung durch einen mutierten Corona-Virus über eine normale Erkältung hinaus – wie Fieber, Schüttelfrost etc. gehen.  Zur 2. Frage gilt grundsätzlich, dass mit einem positiven PCR– Test keine Arbeitsaufnahme erfolgen darf. Herr Dr. Saldaña-Handreck bittet Frau Stahl ihm den konkreten Fall per E- Mail zukommen zu lassen.

 

Herr Dr. Mühlberg erinnert daran, dass der Ausschuss einen Gesundheitsbeirat wählen wollte, wo z. B. über das Thema der Pandemie tiefgründiger informiert wird und rege Diskussionen stattfinden können.

 

Herr Grätsch fragt, wann der Landkreis wieder aktuelle Zahlen über die Situation in den einzelnen Gemeinden vorlegen kann. Die Selektion aktueller Zahlen aus den einzelnen Gemeinden ist aufgrund des geänderten Meldewesens an das LASVG und RKI nicht mehr möglich. Der Landkreis ist jetzt verpflichtet die Daten über die Fachanwendung SurvNet an das Land und das RKI zu liefern. Eine regionale Aufteilung von Corona Daten ist mit dieser Anwendung nicht möglich, antwortet Herr Dr. Saldaña-Handreck. Frau Zarling stimmt der Aussage zu.

 

zur Kenntnis genommen