TOP Ö 4: Hauptamtliche Unterstützung für Ehrenamtliche - Engagement-Stützpunkt Oder-Spree als Anlauf- und Beratungsstelle erhalten

Beschluss: Mehrheitlich zugestimmt

Abstimmung: Ja: 4, Nein: 2, Enthaltungen: 2

Herr Kühne, Koordinator der Stabstelle für Ländliche Entwicklung, stellt die Beschlussvorlage vor.

 

 

Fragen

 

Frau Buhrke, Leiterin des Ehrenamtszentrums in Beeskow, bestätigt die gute Zusammenarbeit des Engagement Stützpunktes Oder-Spree mit ihrem Zentrum. Es wurde auch eine Anwaltsberatung angeboten, welche vom Landkreis Oder-Spree finanziert wird. Diese Beratung wurde in Beeskow auch von einigen Bürgern genutzt. Frau Buhrke teilt mit, dass nach dem Wegfall des Engagement- Stützpunkt, die Staatskanzlei sich bei den Ehrenamtszentralen im Landkreis nach entsprechenden Ansprechpartnern nachgefragt hat.

 

Herr Grätsch sagt, dass er ein Schreiben einer Ehrenamtsagentur erhalten hat, mit der Information, dass die Staatskanzlei nicht nur die Förderung des Engagement- Stützpunktes im Landkreis Oder-Spree gestrichen hat, sondern auch die 100 EUR Mobilitätsticket, was die zukünftige ehrenamtliche Tätigkeit im Landkreis erschweren wird. Die Agenturen befürchten, dass durch eine Stelle, die durch den Landkreis geschaffen wird, eine gewisse Überbürokratisierung entsteht. Die Ehrenamtsagenturen sind teilweise nicht so überzeugt davon eine neue Planstelle über den Landkreis schaffen zu lassen.

 

Der Engagement-Stützpunkt wird keine zusätzliche Bürokratie auslösen, so Herr Kühne. Es wurde ein Netzwerk aufgebaut – der persönliche Kontakt ist Mittel der Wahl. Ziel dieses Stützpunktes ist, das Ehrenamt aus einer Hand zu entwickeln. Es wird keine zusätzliche Stelle, die Aufwand erfordert sondern eine Hilfe, die Ehrenamtszentralen weiter zu qualifizieren.

 

Mehr Bürokratie kam in der Vergangenheit z.B. auf das Ehrenamtszentrum in Beeskow nicht zu aber eine wirkliche Entlastung hat Frau Buhrke auch nicht gespürt. Die Rechtshilfe war eine zusätzliche Hilfe, die vom Landkreis vermittelt wurde und die Mobilitätspauschale wurde aus Landesmitteln finanziert. Hilfreich war nur die Akquirierung der Fördermittel aber ob man dafür eine neue Personalstelle schaffen muss, ist fraglich, so Frau Buhrke.

 

ja: 5  enthalten: 2  nein: 2

mehrheitlich zugestimmt