5. Gesundheitsbericht "Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Landkreis Oder-Spree - Versorgung, Betreuung und Teilhabe am Arbeitsleben (Psychiatriebericht 2010)"

Betreff
5. Gesundheitsbericht des Landkreises Oder-Spree "Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Landkreis Oder-Spree - Versorgung, Betreuung und Teilhabe am Arbeitsleben (Psychiatriebericht 2010)"
Vorlage
017/2011
Art
Beschlussvorlage

Beschlussvorschlag:

 

Der Kreistag nimmt den 5. Gesundheitsbericht einschließlich der vorgeschlagenen Schlussfolgerungen als Arbeitsgrundlage für die nächsten 5 Jahre zur Kenntnis.

Sachdarstellung:

 

Der 5. Gesundheitsbericht, der hiermit dem Kreistag und der interessierten Öffentlichkeit vorgelegt wird, beschäftigt sich mit erwachsenen Menschen im erwerbsfähigen Alter, die an psychischen Beeinträchtigungen leiden.

 

Der Psychiatriebericht 2010 zeigt, was wir im Landkreis Oder-Spree auf dem Gebiet der psychiatrischen Versorgung, der psychosozialen Betreuung und der Teilhabe der Betroffenen an Arbeit und Beschäftigung in den vergangenen acht Jahren geleistet haben.

Auf vielen Gebieten hat sich die Situation seit dem 3. Gesundheitsbericht von 2002 deutlich verbessert. Viele Aufgaben, die der Kreistag damals angemahnt hat, wurden erfüllt, wenngleich es weiterhin viel zu tun gibt.

 

Eine besondere Herausforderung sind die vielen langzeitarbeitslosen Menschen, deren psychosozialen Probleme in zwei der dreizehn Kapitel im Mittelpunkt stehen. Durch das Optionsmodell hat unser Landkreis die Chance, in enger Kooperation der Ämter und gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden die Situation vieler Menschen positiv zu beeinflussen.

 

Neben stationären und teilstationären Angebotsstrukturen werden für die hier angesprochenen Zielgruppen ambulante Versorgungsstrukturen immer wichtiger. In diesem Zusammenhang steht insbesondere die Qualitätssicherung der bestehenden sozialhilfeersetzenden und sozialhilfeergänzenden Angebotsstrukturen im Fokus der im Bericht angesprochenen Handlungsfelder.

 

Die Zauberworte, mit denen für viele eine höhere Lebensqualität erreicht werden kann, heißen Kooperation und Netzwerkarbeit. Ihr Einsatz kostet kein Geld, verlangt nur Engagement und den Blick über den eigenen Tellerrand.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Werden jährlich im Rahmen der Haushaltsberatungen präzisiert und eingeplant.

Anlage:

5. Gesundheitsbericht des Landkreises Oder-Spree