TOP Ö 7: Grundsatzbeschluss für die Sanierung und Erweiterung der Juri-Gagarin-Oberschule in Fürstenwalde VA: Dez. I/Amt 40

Die Einführung zum Grundsatzbeschluss erfolgte durch Herrn Pilz, Amtsleiter Schulverwaltungsamt.

-       Schule ist seit 7 Jahren in Trägerschaft des Landkreises, Standort ist Fürstenwalde-Nord

-       Schule ist durchgängig dreizügig, Schülerzahlen sind stabil

-       Im Schulentwicklungsplan von 2017 wurde ein Innensanierungsbedarf von 1,6 Mio € aufgezeigt.

-       Im Rahmen Planung der Sanierung erfolgt auch ein Flächenvergleich, Flächendefizit von  ca. 800 m², Fachkabinette sowie Räume im Musik- und Kunstbereich sind zu groß ausgelegt.

-       Änderung der Aufgabenstellung der Planung

-       Grundsatzbeschluss wurde am Vortag im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport mit der Variante 3 mehrheitlich bestätigt

 

Die Vorstellung der einzelnen Varianten zur Sanierung und Erweiterung erfolgte von Herrn Gehre, Planungsbüro Prof. Sommer GmbH anhand einer Präsentation.

Fragen / Anmerkungen / Diskussion gab es zu folgenden Sachverhalten:

-       Vorhandensein interner Gang 1. OG

-       Nachfrage zur Nutzung der nebenstehenden Schule – nebenan gelegene Grundschule  befindet sich in Trägerschaft der Stadt Fürstenwalde und hat keine freien Kapazitäten

-       Besteht ein Bedarf für die Erweiterung – Dreizügigkeit ist sicher in den nächsten 5 Jahren gegeben.

-       Gestaltung des Haupteinganges – Haupteingang bleibt an der Hauptstraße bestehen mit baulichen Veränderungen

-       Kostengruppe 500 wurde nicht aufgeführt, Außenanlagen und neue Erschließungen sind sicher notwendig – war nicht Bestandteil der Aufgabenstellung, Schulhof wird nicht mit beplant

-       BNB-Standard Silber kontrolliert und Bestandteil der Kostenerfassung – Kontrolle erfolgte noch nicht, da kein beauftragter Auditor, in den dargestellten Kosten noch nicht  berücksichtigt

-       Freischaltung der Präsentation im Ratsinformationssystem nicht vollständig/aktuell

-       Bezeichnung der Schule ausschreiben

-       Bezeichnung Freiräume als Lerninsel

-       Zustimmung zur Variante 3, Zielsetzung BNB-Standard Silber

-       Gestaltung der Außenflächen vielleicht auch in Verbindung mit der Grundschule

-       Möglichkeit der Nutzung des Dachs im Eingangsbereich – Freizeitfläche, Spielfläche, Lerninsel, Grünes Klassenzimmer

-       Installation Lüftungsanlage auch im Hinblick auf Corona – in erforderlichen Räumen mechanische Lüftungsanlage, eventuell WC-Anlagen, für andere Räume nicht vorgesehen entsprechend Aufgabenstellung Bauherr

-       Nachfrage zur Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung hinsichtlich der Installation und Nutzung Photovoltaik und Solarthermie – zur nächsten Sitzung noch keine Angaben  möglich, eher zum Baubeschluss 

-       Fürstenwalde Firma für Lüftungsanlage ansässig, bereits tätig für Grundschule der Stadt

-       mögliche Mitnutzung des BHKW des Freizeitbades

-       mögliche Einsparungen bei zukünftigen Betriebskosten durch BNB-Standard Silber beim Bau – noch keine Einschätzung möglich

-       bei Lüftung beachten Unterschied Luftfilter – mechanisches Lüftungsgerät

-       Belastung (Lärm) durch Lüftungsanlage, Kosten einer Lüftungsanlage

-       Darstellung im Haushalt mit dem derzeitigen Stand der Kostenschätzung

-       Besonderheit und Aufwand der Anwendung BNB-Standard Silber bei Maßnahmen im Bestandsgebäude beachten und berücksichtigen

 

Ergänzung des Beschlusses um: Der Ausschuss favorisiert die Variante 3.

Dem Grundsatzbeschluss wurde mit der Ergänzung wurde einstimmig zugestimmt.